SchemaValid
ENDE

Sitemap erstellen — XML-Sitemap Generator

Erstelle in wenigen Klicks eine XML-Sitemap für Suchmaschinen. Gib deine Domain ein und dieser kostenlose Sitemap-Generator crawlt deine Website, beachtet die robots.txt, überspringt noindex-Seiten, folgt Canonicals und Weiterleitungen und baut eine fertige sitemap.xml — dazu eine HTML-Sitemap und eine reine URL-Liste. Läuft auf unserem Server; nichts wird gespeichert.

Crawle nur Websites, die dir gehören oder für die du berechtigt bist. Der Generator holt Seiten von der eingegebenen Domain und beachtet deren robots.txt.

Platzhalter: * steht für beliebige Zeichen. Geprüft wird gegen Pfad und Parameter, z.B. /warenkorb/* oder *?ref=.

Was ist eine XML-Sitemap?

Eine XML-Sitemap ist eine Datei, die die URLs einer Website auflistet, damit Suchmaschinen sie entdecken und crawlen können. Jeder Eintrag enthält eine Adresse und optionale Hinweise wie lastmod, changefreq und priority. Eine gültige Sitemap nutzt den sitemaps.org-Namespace 0.9 und darf bis zu 50.000 URLs bzw. 50 MB unkomprimiert umfassen. Sie garantiert keine Indexierung, hilft Crawlern aber, Seiten zu finden — besonders bei großen Websites oder intern schlecht verlinkten Seiten.

Hinweis: Dieses Tool erstellt eine XML-Sitemap für Suchmaschinen (eine sitemap.xml-Datei), keine visuelle Sitemap oder Struktur-Diagramm wie die Flowcharts aus Figma, Canva oder Lucidchart. Wer die Seitenhierarchie visuell planen möchte, ist hier falsch.

sitemap.xml erstellen — so geht's

Gib deine Startadresse ein, lege die maximale Seitenzahl (bis 200) und die Crawl-Tiefe fest und starte den Crawl. Der Generator holt deine Seiten in kleinen Stapeln mit Fortschrittsbalken, den du jederzeit stoppen kannst — die bis dahin gefundenen Seiten bleiben erhalten. Er liest deine robots.txt und überspringt gesperrte Pfade, lässt noindex-Seiten weg, folgt Weiterleitungen bis zur Endadresse, und wenn eine Seite per Canonical auf eine andere URL zeigt, behält er nur die kanonische. Kaputte Seiten und 404er bleiben draußen.

Am Ende des Crawls erhältst du drei Ausgaben: die sitemap.xml selbst, eine HTML-Sitemap und eine reine Text-URL-Liste — jede kopier- und herunterladbar. Jede Zeile der Ergebnistabelle lässt sich abwählen und ihre priority und changefreq einzeln überschreiben, bevor du exportierst.

XML-Sitemap und HTML-Sitemap

Die XML-Sitemap ist für Suchmaschinen; eine HTML-Sitemap ist eine schlichte Linkseite für menschliche Besucher, die Crawlern zusätzlich hilft, tiefere Seiten zu erreichen. Dieser Generator erzeugt beide aus demselben Crawl, sodass du die sitemap.xml bei Suchmaschinen einreichen und die HTML-Sitemap in deine Website einfügen kannst.

Priority, changefreq und lastmod

priority (0,0–1,0) drückt nur die relative Bedeutung einer URL innerhalb deiner eigenen Website aus und wird von Google weitgehend ignoriert; hier ergibt sie sich standardmäßig aus der Klicktiefe (Startseite 1,0, dann absteigend) und bleibt je URL überschreibbar. changefreq ist bestenfalls ein schwacher Hinweis; global oder je URL setzbar. lastmod wird aus dem echten Inhalt gelesen, in dieser Reihenfolge — JSON-LD dateModified (oder datePublished), ein article:modified_time-Meta-Tag, og:updated_time, dann der Last-Modified-Header — und die Ergebnistabelle zeigt je URL, woher das Datum stammt. Ist keine Quelle vorhanden, bleibt es weg. Es wird nie für alle Seiten auf das heutige Datum gesetzt, denn eine Sitemap mit lauter identischem lastmod wirkt unzuverlässig und wird ignoriert — genau das machen die meisten anderen Generatoren, wir bewusst nicht.

Die vollständige Spezifikation steht im offiziellen Sitemap-Protokoll: sitemaps.org — Protokoll.

Häufige Fragen

Was ist eine XML-Sitemap und wozu dient sie?
Eine XML-Sitemap ist eine Datei, die die URLs deiner Website auflistet, damit Suchmaschinen sie entdecken und crawlen können, samt optionaler Hinweise wie dem letzten Änderungsdatum. Sie erzwingt keine Indexierung, hilft Suchmaschinen aber, Seiten effizient zu finden — wertvoll bei großen Websites, neuen Seiten mit wenigen Backlinks und intern schlecht verlinkten Seiten.
Wo lege ich die sitemap.xml ab?
Lade sie in das Wurzelverzeichnis deiner Domain, sodass sie unter https://example.com/sitemap.xml erreichbar ist. Technisch darf sie auch woanders liegen, aber das Wurzelverzeichnis ist die Konvention und deckt dann alle URLs des Hosts ab. Verweise anschließend in der robots.txt mit einer Sitemap-Zeile darauf und reiche sie in der Google Search Console und den Bing Webmaster Tools ein.
Wie reiche ich sie bei Google und Bing ein?
Öffne in der Google Search Console den Bereich Sitemaps, gib die Sitemap-URL ein und reiche sie ein; die Search Console meldet dann entdeckte URLs und Fehler. In den Bing Webmaster Tools nutzt du ebenfalls den Bereich Sitemaps für dieselbe URL. Eine Sitemap-Zeile in der robots.txt lässt Crawler die Datei zusätzlich von selbst finden, ganz ohne Konto.
Was bedeuten priority und changefreq wirklich?
priority (0,0–1,0) ist nur ein relativer Hinweis auf die Bedeutung innerhalb deiner eigenen Website; sie beeinflusst nicht das Ranking gegenüber anderen Seiten und wird von Google weitgehend ignoriert. changefreq gibt an, wie oft sich eine Seite ändert, doch Google nutzt sie laut eigener Aussage nicht zur Crawl-Planung und verlässt sich auf eigene Signale und lastmod. Halte beide konsistent, erwarte aber keinen Einfluss auf das Crawlen.
Warum sollte lastmod echt sein?
Google vertraut lastmod nur, wenn es die tatsächliche letzte inhaltliche Änderung widerspiegelt und im gültigen W3C-Datumsformat steht. Zeigt jede URL dasselbe Datum — etwa den letzten Deploy-Zeitpunkt — wirkt das Signal automatisiert und unzuverlässig und Google ignoriert es. Deshalb leitet dieser Generator lastmod aus dem echten Inhalt ab: zuerst JSON-LD dateModified oder datePublished, dann article:modified_time, dann og:updated_time, dann der Last-Modified-Header — und lässt es weg, wenn nichts davon vorhanden ist. Viele Hoster (Vercel, Netlify, Cloudflare) senden keinen Last-Modified-Header, deshalb setzen die meisten Generatoren einfach das heutige Datum — wir lesen stattdessen den Inhalt und zeigen dir die Quelle.
Was tun bei mehr als 200 Seiten?
Der Crawl ist auf 200 Seiten begrenzt, um schnell und rücksichtsvoll zu bleiben. Eine einzelne Sitemap fasst bis zu 50.000 URLs, bei größeren Websites teilst du die URLs also auf mehrere Sitemap-Dateien auf und listest diese in einem Sitemap-Index (sitemap_index.xml). Du kannst den Generator auf verschiedenen Bereichen laufen lassen und die Ergebnisse zusammenführen oder bei sehr großen Seiten einen serverseitigen Export deines CMS nutzen.
Brauche ich zusätzlich eine HTML-Sitemap?
Sie ist optional. Eine XML-Sitemap ist für Suchmaschinen; eine HTML-Sitemap ist eine Linkseite für menschliche Besucher, die Crawlern zusätzliche Wege zu tieferen Seiten gibt. Kleine Websites brauchen selten eine, auf größeren kann sie Bedienbarkeit und Auffindbarkeit verbessern. Dieses Tool erzeugt beide aus demselben Crawl, das Ergänzen kostet also nichts extra.
Warum fehlen Seiten in meiner Sitemap?
Eine Seite bleibt weg, wenn sie durch robots.txt gesperrt ist, ein noindex-Tag trägt, per Canonical auf eine andere URL zeigt (nur die kanonische bleibt), einen 404 oder Fehler liefert, tiefer als deine Maximaltiefe liegt, einem Ausschlussmuster entspricht oder jenseits der 200-Seiten-Grenze fällt. Die Ergebnistabelle zeigt genau, welche URLs gesammelt wurden, sodass du Lücken erkennst.
Unterschied zwischen XML-Sitemap und visueller Sitemap?
Eine XML-Sitemap ist eine maschinenlesbare Datei (sitemap.xml), die URLs für Suchmaschinen auflistet. Eine visuelle Sitemap ist ein Diagramm der Seitenhierarchie zur Planung, erstellt in Tools wie Figma, Lucidchart oder Octopus. Sie teilen den Namen, dienen aber verschiedenen Zwecken — dieser Generator erzeugt die XML-Datei für Suchmaschinen, kein Planungsdiagramm.

Verwandte Tools